Kreis Nordfriesland (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Polizeidirektion Flensburg:
Die Staatsanwaltschaft Flensburg führt auf Grundlage einer Anzeige des Veterinäramtes Husum ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Begehung einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz durch wiederholtes Schächten von Schafen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Nordfriesland.
Am 27. Mai 2026 wurden im Rahmen einer Durchsuchungsmaßnahme und einer zeitgleichen Kontrolle durch das zuständige Veterinäramt mehrere Männer in einem Stalltrakt angetroffen, während sie ein Tier enthäuteten und ein weiteres durch einen Kehlschnitt entbluteten. Der Schlachtprozess wurde umgehend unterbrochen und die Tierkörper wurden beschlagnahmt sowie zur weiterführenden Untersuchung ins Landeslabor verbracht.Nach den nunmehr vorliegenden
Kreis Nordfriesland (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Polizeidirektion Flensburg:
Die Staatsanwaltschaft Flensburg führt auf Grundlage einer Anzeige des Veterinäramtes Husum ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Begehung einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz durch wiederholtes Schächten von Schafen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Nordfriesland.
Am 27. Mai 2026 wurden im Rahmen einer Durchsuchungsmaßnahme und einer zeitgleichen Kontrolle durch das zuständige Veterinäramt mehrere Männer in einem Stalltrakt angetroffen, während sie ein Tier enthäuteten und ein weiteres durch einen Kehlschnitt entbluteten. Der Schlachtprozess wurde umgehend unterbrochen und die Tierkörper wurden beschlagnahmt sowie zur weiterführenden Untersuchung ins Landeslabor verbracht.Nach den nunmehr vorliegenden Ergebnissen wurden die Schafe vor der Schlachtung nicht betäubt, wie es in Deutschland nach dem Tierschutzgesetz vorgeschrieben ist, um Schmerzen und Leiden der Tiere zu vermeiden.
Das zuständige Veterinäramt ging im Vorfeld einem Hinweis aus der Bevölkerung nach, woraufhin das weitere Vorgehen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Flensburg und dem Ermittlungsdienst Umwelt- und Verbraucherschutz des Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Nord erfolgte.
Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 5 männliche Personen. Tatverdächtig sind insbesondere zwei libysche Staatsangehörige und ein syrischer Staatsangehöriger. Daneben wird auch gegen den Leiter des landwirtschaftlichen Betriebes und seinen Sohn (beide mit deutscher Staatsangehörigkeit) ermittelt. Diese stehen in Verdacht, von den illegalen Schlachtungen auf dem Betrieb Kenntnis gehabt und sie ermöglicht zu haben.
Abschließend erfolgt der Hinweis, dass bis zu einer eventuellen rechtskräftigen Verurteilung jeder Beschuldigte als unschuldig gilt.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Franziska Jurga
Telefon: 0461 / 484 2011
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