Sylt (ots)
Der am frühen Montagmorgen (29.06.2026) gemeldete Verdacht eines Badeunfalls südlich der Musikmuschel in Westerland hat sich nicht bestätigt.
Gegen 05:45 Uhr waren am Strand herrenlose Gegenstände aufgefunden worden. Dabei handelte es sich um ein Paar schwarze Sandalen, ein Badetuch sowie zwei schwarze Nordic-Walking-Stöcke. Da eine zugehörige Person trotz intensiver Suche nicht angetroffen werden konnte, wurde zunächst von einem möglichen Badeunfall ausgegangen.
Zur Absuche des Küsten- und Wasserbereichs kamen unter anderem zwei Drohnen mit Wärmebildkameras, ein Jetski, zwei Kreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie der Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 zum Einsatz. Die umfangreichen Suchmaßnahmen verliefen ohne Feststellungen.
Gegen 18:00
Sylt (ots)
Der am frühen Montagmorgen (29.06.2026) gemeldete Verdacht eines Badeunfalls südlich der Musikmuschel in Westerland hat sich nicht bestätigt.
Gegen 05:45 Uhr waren am Strand herrenlose Gegenstände aufgefunden worden. Dabei handelte es sich um ein Paar schwarze Sandalen, ein Badetuch sowie zwei schwarze Nordic-Walking-Stöcke. Da eine zugehörige Person trotz intensiver Suche nicht angetroffen werden konnte, wurde zunächst von einem möglichen Badeunfall ausgegangen.
Zur Absuche des Küsten- und Wasserbereichs kamen unter anderem zwei Drohnen mit Wärmebildkameras, ein Jetski, zwei Kreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie der Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 zum Einsatz. Die umfangreichen Suchmaßnahmen verliefen ohne Feststellungen.
Gegen 18:00 Uhr meldete sich schließlich der Eigentümer der aufgefundenen Gegenstände telefonisch bei der Polizei. Er gab an, im Bereich der Musikmuschel baden gewesen zu sein und seine Sandalen, sein Badetuch sowie seine Nordic-Walking-Stöcke am Strand abgelegt zu haben. Als er später zu der Stelle zurückkehrte, seien die Gegenstände nicht mehr vorhanden gewesen. Zunächst sei er davon ausgegangen, dass diese möglicherweise mitgenommen worden seien. Nachdem er die Berichterstattung über den ausgelösten Sucheinsatz verfolgt hatte, erkannte er seine Gegenstände wieder und setzte sich umgehend mit der Polizei in Verbindung.
Am Abend erschien der 60-jährige Urlauber aus Bayern persönlich auf der Polizeidienststelle. Die von ihm gemachten Angaben, unter anderem zu einer individuellen Beschriftung der Nordic-Walking-Stöcke, stimmten eindeutig mit den sichergestellten Gegenständen überein. Die Eigentumsverhältnisse konnten zweifelsfrei geklärt werden.
Die Polizei bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die professionelle Zusammenarbeit. Der Einsatz erfolgte auf Grundlage eines zunächst nicht auszuschließenden Badeunfalls. Die trocken und augenscheinlich erst kurz zuvor ordentlich abgelegten persönlichen Gegenstände ließen den Schluss zu, dass sich die dazugehörige Person möglicherweise zum Baden im Wasser befand. Da ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail:
Original-Content von: Polizeidirektion Flensburg, übermittelt durch news aktuell
Content Original Link: